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Der Schwarm - Schatzing Frank - Страница 127
»Dennoch scheinen sie die Netze zu erkennen. Die Fischereiflotten jedenfalls beklagen gewaltige Einbu?en. Die ganze Nahrungsmittelindustrie ist betroffen.« Peak rausperte sich. »Der zweite Grund fur das Verschwinden von Schiffen und Menschen ist hinreichend bekannt. Aber es dauerte eine Weile, bis KH-12 einen solchen Vorgang dokumentieren konnte.«
Anawak starrte auf den Bildschirm. Er wusste, was kam. Er hatte die Bilder schon gesehen und selber Material beigesteuert, aber sie schnurten ihm jedes Mal aufs Neue die Kehle zu.
Er dachte an Susan Stringer.
Die Aufnahmen waren so dicht aufeinander geschossen worden, dass sie fast wie eine Filmsequenz abliefen. Auf dem offenen Meer trieb eine Segelyacht von schatzungsweise zwolf Metern Lange. Es war windstill, die See spiegelglatt, das Segel eingeholt. Im Heck sa?en zwei Manner, auf dem Vorderdeck lagen Frauen in der Sonne.
Etwas Gro?es, Massiges schwamm dicht neben dem Boot vorbei, jede Einzelheit des riesigen Korpers war deutlich zu erkennen. Es war ein ausgewachsener Buckelwal. Zwei weitere folgten. Ihre Rucken durchbrachen die Wasseroberflache, und einer der Manner stand auf und zeigte hinaus. Vorn hoben die Frauen die Kopfe.
»Jetzt«, sagte Peak.
Die Wale passierten das Boot. Backbord erschien etwas im tiefen Blau und gelangte naher an die Oberflache. Es war ein weiterer Wal, der senkrecht nach oben schoss. Er stieg aus dem Wasser, die Flipper weit abgespreizt. Die Leute auf dem Boot wandten die Kopfe, verharrten gebannt.
Der Korper kippte.
Er schlug quer uber das Segelboot und zerschmetterte es in zwei Teile. Trummer wirbelten umher. Wie Puppen flogen die Menschen durch die Luft. Anawak sah den Mast brechen, dann sprang ein zweiter Wal auf das Wrack. Im Nu hatte sich die Idylle in ein aufgewuhltes Inferno verwandelt. Das Boot sank. Bruchstucke trieben verloren in einem sich ausbreitenden Ring aus marmorierter Gischt. Von den Menschen war nichts mehr zu sehen.
»Die wenigsten hier haben solche Attacken unmittelbar erlebt«, sagte Peak. »Darum die Demonstration. Mittlerweile beschranken sich die Angriffe nicht langer auf Kanada und die Vereinigten Staaten, sondern haben weltweit einen erheblichen Teil der Kleinschifffahrt lahm gelegt.«
Anawak schloss die Augen.
Wie musste es von oben ausgesehen haben, als die DHC-2 mit dem Buckelwal kollidiert war? Gab es auch daruber eine geisterhafte Chronik? Er hatte nicht den Mut aufgebracht, danach zu fragen. Die Vorstellung, dass ein teilnahmsloses, glasernes Auge alles mit angesehen hatte, erschien ihm unertraglich.
Wie als Antwort auf seine Gedanken sagte Peak:
»Diese Art der Dokumentation mag Ihnen zynisch erscheinen, ladies and gentlemen. Aber wir sind keine Voyeure. Wo es uns moglich war, haben wir uns um sofortige Hilfe bemuht.« Er hob den Blick vom Bildschirm seines Laptops. Seine Augen waren ausdruckslos. »Leider kommt man in solchen Fallen grundsatzlich zu spat.«
Peak war klar, dass er sich soeben auf dunnes Eis begab. Er deutete an, dass man nach Unglucksfallen Ausschau gehalten hatte, was die Frage aufwarf, warum man nicht bemuht gewesen war, sie zu verhindern.
»Stellen wir uns die Ausbreitung der Attacken nach Art einer Epidemie vor«, sagte er, »dann hat diese Epidemie vor Vancouver Island begonnen. Die ersten nachgewiesenen Falle ereigneten sich vor Tofino. Vielfach — so unwahrscheinlich es klingt — sind strategische Allianzen zu beobachten. Grauwale, Buckelwale, auch Finnwale, Pottwale und andere Gro?wale, greifen die Boote an. Die kleineren, schnelleren Orcas erledigen dann die im Wasser treibenden Menschen.«
Der norwegische Professor hob die Hand.
»Was bringt Sie zu der Annahme, es handele sich um eine Epidemie?«
»Wir sagen nicht, dass es eine Epidemie ist, Dr. Johanson«, erwiderte Peak. »Sondern dass die Art der Ausbreitung epidemieartig zu verlaufen scheint. Von Tofino binnen weniger Stunden bis hinunter zur Baja California und hoch nach Alaska.«
»Ich bin nicht sicher, dass sich da etwas ausbreitete.«
»Augenscheinlich doch.«
Johanson schuttelte den Kopf. »Worauf ich hinaus will, ist, dass uns diese Augenscheinlichkeit zu falschen Schlussen verleiten konnte.«
»Dr. Johanson«, sagte Peak geduldig, »wenn Sie dem Verlauf meiner Ausfuhrungen mehr Zeit einraumen wurden …«
»Ware es nicht moglich«, fuhr Johanson unbeirrt fort, »dass wir es mit einem zeitgleichen Vorgehen zu tun haben, das lediglich ein bisschen unsauber koordiniert war?«
Peak sah ihn an.
»Ja«, sagte er widerwillig. »Das ware moglich.«
Sie hatte es gewusst. Johanson bewegte seine eigene Theorie. Und Peak, der es nicht mochte, wenn Offiziere von Zivilisten unterbrochen wurden, hatte sich argern mussen.
Li war amusiert.
Sie schlug die Beine ubereinander, lehnte sich zuruck und empfing einen fragenden Blick von Vanderbilt. Der CIA-Mann schien anzunehmen, sie habe Johanson im Vorfeld einiges erzahlt. Sie sah zuruck, schuttelte den Kopf und lauschte weiterhin Peaks Ausfuhrungen.
»Wir wissen«, sagte Peak gerade, »dass es sich bei den aggressiven Walen ausschlie?lich um Non-Residents handelt. Residents gehoren sozusagen zum festen Repertoire einer Lokalitat. Transients hingegen wandern uber gro?e Strecken, so wie Grauwale und Buckelwale, oder sie treiben sich auf hoher See herum wie Offshore-Orcas. Wir haben daraus — mit einiger Vorsicht — eine Theorie entwickelt: dass die Ursache fur die Verhaltensanderung der Tiere weiter drau?en zu finden ist, im offenen Meer.«
Eine Weltkarte erschien. Sie zeigte, wo Angriffe durch Wale bekundet waren. Eine rote Schraffierung zog sich von Alaska bis Kap Horn. Weitere Gebiete erstreckten sich beiderseits des afrikanischen Kontinents und entlang Australiens. Dann verschwand die Karte und machte einer anderen Platz. Auch hier waren Kustenbereiche farbig unterlegt.
»Insgesamt nimmt die Zahl meeresbewohnender Arten, deren Verhalten sich gezielt gegen den Menschen richtet, dramatisch zu. Vor Australien kumulieren Angriffe durch Haie, ebenso vor Sudafrika. Niemand geht noch schwimmen oder fischen. Hainetze, die fur gewohnlich ausreichen, um die Tiere fern zu halten, hangen in Fetzen, ohne dass jemand verlasslich sagen konnte, was sie zerstort. Unsere optischen Systeme tragen wenig zur Aufklarung bei, und was Tauchroboter angeht, sind die Lander der Dritten Welt technisch unterreprasentiert.«
»An eine Haufung von Zufallen glauben Sie nicht?«, fragte ein deutscher Diplomat.
Peak schuttelte den Kopf.
»Das Erste, was Sie in der Navy lernen, Sir, ist, die Gefahr durch Haie richtig einzuschatzen. Die Tiere sind gefahrlich, aber nicht grundsatzlich aggressiv. Wir schmecken ihnen nicht mal sonderlich. Die meisten Haie spucken einen Arm oder ein Bein sofort wieder aus.«
»Wie trostlich«, murmelte Johanson.
»Aber diverse Arten scheinen ihre Meinung uber den Wohlgeschmack von Menschenfleisch geandert zu haben. Innerhalb weniger Wochen hat sich die Zahl der Haiattacken verzehnfacht. Tausende von Blauhaien, eigentlich Hochseebewohner, dringen in Schelfregionen vor. Mako-, Wei?— und Hammerhaie treten rudelartig auf wie Wolfe, fallen uber ein Kustengebiet her und richten innerhalb kurzester Zeit gewaltigen Schaden an.«
»Schaden?«, fragte ein franzosischer Abgeordneter mit starkem Akzent. »Was hei?t das? Todesfalle?«
Was sonst, du Idiot, schien Peak zu denken.
»Ja, Todesfalle«, sagte er. »Sie greifen auch Boote an.«
»Mon Dieu! Was kann ein Hai gegen ein Boot ausrichten?«
»Tauschen Sie sich nicht!« Peak lachelte dunn. »Ein ausgewachsener Wei?hai ist durchaus in der Lage, ein kleines Boot durch Rammen oder Bisse zu versenken. Haiangriffe auf Flo?e mit Schiffbruchigen sind belegt. Wenn mehrere Tiere zugleich beteiligt sind, besteht kaum Hoffnung, den Angriff zu uberleben.«
Er zeigte das Bild eines hubsch aussehenden kleinen Kraken, dessen Oberflache mit leuchtend blauen Ringen uberzogen war.
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